Der BSV-Saar wird 100 Jahre alt. Aus diesem Grund wurde vom Bezirk Saarlouis-Merzig eine Fahrt in die Vogesen ausgeschrieben und am 06.06.2026 durchgeführt.

Gegen 8:15 Uhr fuhr der Bus vom Eurobahnhof Saarbrücken ab, nachdem der Zustiegsort Saarlouis schon angefahren war. Unser Busfahrer Willi steuerte den Bus zielsicher Richtung Großblittersdorf und danach auf die Autobahn Richtung Straßburg.
Da eine zünftige Frühstückspause nicht fehlen durfte, hielten wir auf dem Rastplatz Aire de Katzenkopf, wo wir mit frisch gekochtem Kaffee, Croissants, Baguette und Würstchen verwöhnt wurden. Auf den Porzellantassen mit dem Logo von „Willis Busreisen“ ist ein schönes Emblem mit der fliegenden, runden, dicken Biene aus „Biene Maja“ zu sehen.

Weiter ging es Richtung Sankt Quirin, dem Ort, der dem Schutzpatron Sankt Quirin, dem Quirinus, gewidmet ist. In der dortigen Propsteikirche sind Reliquien dieses Heiligen zu sehen. In einem der in die Wand eingelassenen Schmuckkästchen ist ein Knochen mit einem Goldkettchen umwickelt und einem Amethyst auf einem Samtkissen sichtbar. Aus Willis Vortrag erfuhren wir Vieles über die Geschichte des Heiligen Quirinus. Zu unserer Freude konnten wir einem kleinen Orgelkonzert im Stil der Barockmusik lauschen, das auf einer echten Silbermannorgel gespielt wurde. Es ist eine der wenigen dieser Orgeln, die noch im Originalzustand erhalten ist.
Von dort aus ging es ins „Tal der roten Saar“. In einem ganz neuen und sehr gemütlich eingerichteten Restaurant nahmen wir unser Mittagessen ein. Wir wurden mit einem leckeren 3-Gänge-Menü verwöhnt, bestehend aus Quiche Lorraine mit Beilagensalat, Königinpastete mit Ragout fin, frischen Pilzen und gebratenen Spätzle sowie Nussparfait.

Anschließend brachte Willi uns nach Abreschviller. Hier wurde vor Jahrhunderten viel Holz geschlagen. Um das Holz besser aus den Bergen ins Tal transportieren zu können, wurde dort eine von 16 Holzeisenbahnen eingerichtet. Mit einer Dampflock fuhren wir durch das Tal. Wir nahmen den Geruch wahr und hörten die nostalgischen Geräusche des typischen Pfeifens der Dampflock. Wohl auch einige Kleidungsstücke blieben von Rußpartikeln nicht verschont. Bei einem Zwischenstopp konnten wir die Überreste eines Sägewerks besichtigen, unter anderem überdimensional große Sägen und weitere Werkzeuge zur Bearbeitung des Holzes. Die Filmvorführung war für uns blinde Personen nicht tauglich.
Wieder am Bus angekommen, wurden wir mit selbst gebackenem Kuchen von Willis Frau Gabi extrem gut verwöhnt. Wohlig gestärkt, fuhren wir danach wieder nach Saarbrücken, wo unser schöner Tagesausflug endete.
Unser Dank gilt Allen, die diese Fahrt ermöglicht haben. Zu erwähnen sind Jürgen Loris als Organisator sowie Willi und Gabi, die diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis machten. Zusätzlich wurde diese Busfahrt, im Rahmen unseres 100-Jahre-Jubiläums mit 3.000 € durch das Ministerium gefördert. Hierfür möchten wir uns ebenfalls herzlich bedanken!
Heinz Peter Engels und Frank Schultze
